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E-Mail: info@dehoga-berlin.de

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Freitag, den 31. Oktober 2008

DEHOGA Berlin kämpft weiter für Gastronomen und Hoteliers

... und besteht auf Nutzung von Heizpilzen, wirbt aber für einen verantwortungsbewussten Umgang

Der DEHOGA Berlin wurde offiziell davon in Kenntnis gesetzt, dass die zuständigen Bezirksstadträte in den berliner Innenstadtbezirken durch den Erlass sogenannter „gemeinsamer Nebenbestimmungen" den Gebrauch von Heizpilzen auf öffentlichem Straßenland ab 1.1.2009 ausschließen wollen.

Dieses Ansinnen, das von verschiedenen Bezirksstadträten vor allem mit dem notwendigen Schutz der Umwelt vor schädlichen CO2-Emissionen und der Verunstaltung des Straßenbildes durch die Heizpilze begründet wird, lehnt der DEHOGA Berlin konsequent ab.

Neben den genannten Bezirksstadträten, die die Nutzung von Heizpilzen nur auf öffentlichem Straßenland verbieten können, versucht nunmehr auch die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt , „das Heizen von Außenflächen" generell zu verbieten, obwohl ihr keinerlei konkrete Berechnungen des CO2- Ausstosses von Heizpilzen vorliegen.

Im Gegensatz zu Behörden setzt der DEHOGA Berlin nicht auf Verbote, sondern auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Heizpilzen, z. B.:
• Heizpilze nur in Betrieb nehmen, wenn Gäste dies ausdrücklich wünschen
• Heizpilze ausschalten, sofern Gäste ihren Platz verlassen haben aktiv. für die gastgeber berlins
• Anzahl der Heizpilze auf ein notwendiges Maß begrenzen
• Orientierung am technischen Fortschritt und damit zunehmende Verdrängung gasbetriebener Heizpilze durch energiesparende und kostengünstige Infrarotgeräte

Zudem sollten zur Erhöhung der Sicherheit auch nur TÜV-geprüfte Geräte zum Einsatz kommen, die in bestimmten Zeitintervallen durch sachkundige Personen auf ihren technischem Zustand und auf Einhaltung vorgegebener Sicherheitskriterien zu überprüfen sind. Dies sollte übrigens für alle Heizpilze gelten und zwar unabhängig davon, ob sie auf öffentlichem Straßenland oder auf Privatgrundstücken aufgestellt werden und auch unabhängig vom Anlass.

Im Oktober fanden erneut Gespräche des Präsidenten des DEHOGA Berlin Willy Weiland, des Hauptgeschäftsführers Thomas Lengfelder, dem Vorsitzenden der Fachgruppe Gastronomie Klaus-Dieter Richter und dem Bezirksstadtrat für Öffentliche Ordnung beim Bezirksamt Pankow Jens- Holger Kirchner statt - der DEHOGA Berlin gibt seinen Widerstand nicht auf und sieht einer eventuellen gerichtlichen Auseinandersetzung in Sachen Heizpilzverbot mit Interesse entgegen. Die Erfolge im Zusammenhang mit dem Nichtraucherschutzgesetz zeigen, dass Gegendruck durchaus zielführend ist.

Pressekontakt
Thomas Lengfelder
Hauptgeschäftsführer
Hotel- und Gaststättenverband Berlin e.V. (DEHOGA Berlin )
Keithstraße 6; 10787 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 - 318048 22;
Fax: +49 (0) 30 - 318048 28
thomas.lengfelder@dehoga-berlin.de
www.dehoga-berlin.de

Pressinformation

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